Was ist ein Schulwegplan?
Ein Schulwegplan ist ein vereinfachter Ortsplan, der Schulkindern und Eltern die sichersten Wege zur Schule/ Bushaltestellen zeigt.
"Mit einer vereinfachten Darstellung von Gefahrenstellen, Zebrastreifen, Ampeln und Fußgängerüberwegen wird im Schulwegplan die gefahrenärmste Wegeführung dargestellt." [2]
Der Schulwegplan kann von Eltern eingesehen werden und als Grundlage im „Schulwegtraining" mit den jüngsten Verkehrsanfängern genutzt werden.
Aufgabe der Eltern ist es, den Kindern die Verhaltensweisen als Verkehrsteilnehmer zu lehren.
Die Kinder erlernen dabei die nötige Sicherheit, sich in den sich ständig wechselnden Verkehrssituationen angemessen verhalten zu können.
Beispielhaft im Elterlichen Schulwegtraining sind die Punkte:
- "auf dem Fußweg auf der Verkehrsabgewandten- "der Kinderseite“, zur Bushaltestelle zu laufen
- " an der Bordsteinkante stehen bleiben und nach "links, rechts, links zu sehen.“, "Bei freier Fahrbahn anschließend direkt und zügig die Fahrbahn zu überqueren“
- die Zebrastreifen, die Ampel, den Fußgängerüberweg zum überqueren der Straßenseite nutzen, etc.
In Kuhschnappel gibt es aber keine dieser "Sicherheitsmaßnahmen".
Wie sollen Eltern ihre Pflicht ausüben, wenn von den verantwortlichen Stellen keine Sicherheitszonen für Kinder eingerichtet worden sind?
Die Kinder müssen ab den Hauseingangstüren, direkt im Verkehrsgeschehen inmitten von Pkw und Lkw, an die Bushaltestellen laufen.
In den Wintermonaten kommen zu den fehlenden Sicherheitszonen im Verkehrsbereich, zudem die Dunkelheit, die Fahrbahnnässe und -glätte, die Berge der beidseitigen Schneeberäumung und die spärliche Straßenbeleuchtung als gewichtige Risikofaktoren hinzu.