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Unser Ziel:

Ein sicherer Schulweg auf der Ernst-Schneller-Straße für die Kuhschnappler Kinder!

Willkommen auf der Homepage „Sicherer Schulweg in Kuhschnappel!“.

Unsere Initiative macht sich für Kuhschnappler Schulkinder stark, welche auf der stark befahrenen Ernst-Schneller-Straße, ihren täglichen Schulweg zu den umliegenden Schulen bestreiten müssen.

Wir nehmen die Perspektive der Kinder wahr und möchten ein Sprachrohr der jüngsten Verkehrsteilnehmer sein.

Unser Ziel: Ein sicherer Schulweg auf der Ernst-Schneller-Straße für die Kuhschnappler Kinder!

Fakten und Hintergrundwissen

  • Kuhschnappel ist ein Ortsteil der Gemeinde St. Egidien und hat circa 490 Einwohner.
  • Die Ernst-Schneller-Straße ist die Hauptverkehrsstraße, welche durch das ländliche Kuhschnappel führt.
  • Das Dorf hat keinen durchgehenden Fußweg, somit sind die Fußgänger direkte Teilnehmer inmitten des fahrenden Verkehrs.
  • Die Straße verbindet die Bundesautobahn 4 und die Gewerbegebiete in St. Egidien und in Lichtenstein direkt.
  • Aus diesem Grund wird die Dorfstraße nicht nur von Einwohnern genutzt.
  • Wochentags entsteht täglich ein stark frequentierter Berufsverkehr auf dieser Straße.
  • Es besteht ein Durchfahrtsverbot für Kfz über 3,5t, trotdem fahren regelmäßig LKW durch den Ort.
  • Die Geschwindigkeit innerhalb der Ortschaft liegt bei 50 km/h.
  • Auf freiwilliger Basis kann man den Kindern zuliebe 30 km/h fahren, aber diese defensive, wohlwollende und kinderfreundliche Fahrweise wird von Ortsfremden nicht übernommen.
  • Der termingebundene Berufsverkehr begünstigt eher eine geschwindigkeitsüberschreitende Fahrweise und gewagte Überholvorgänge.

Schulkinder

Die Kinder unterliegen der Schulpflicht. Auf dieser Schulpflicht basierend, entsteht für den Staat die Pflicht die Schulwege so zu gestalten, dass sie für Schulkinder sicher sind.
Am 20.08.1992 entstand die Gemeinsame Verwaltungsvorschrift des sächsischen Staatsministeriums für Kultus, des sächsischen Staatsministeriums des Innern und des sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit zur Schulwegsicherung und Beförderung von Schulen, welche unter anderem die Konzipierung eines Schulwegplanes fordert.

In der Verwaltungsvorschrift unter dem 1. Schulwegpläne steht:

„Zur Sicherung der Schüler auf dem Schulweg sollten Schulwegpläne mindestens dort aufgestellt werden, wo sich für die Kinder gefährliche Situationen ergeben können. …“ [1]

Schulwegpläne werden federführend von den Straßenverkehrsbehörden im Zusammenarbeit mit den Schulträgern und der Polizeidirektion erstellt.

Was ist ein Schulwegplan?

Ein Schulwegplan ist ein vereinfachter Ortsplan, der Schulkindern und Eltern die sichersten Wege zur Schule/ Bushaltestellen zeigt.

"Mit einer vereinfachten Darstellung von Gefahrenstellen, Zebrastreifen, Ampeln und Fußgängerüberwegen wird im Schulwegplan die gefahrenärmste Wegeführung dargestellt." [2]

Der Schulwegplan kann von Eltern eingesehen werden und als Grundlage im „Schulwegtraining" mit den jüngsten Verkehrsanfängern genutzt werden.
Aufgabe der Eltern ist es, den Kindern die Verhaltensweisen als Verkehrsteilnehmer zu lehren.
Die Kinder erlernen dabei die nötige Sicherheit, sich in den sich ständig wechselnden Verkehrssituationen angemessen verhalten zu können.

Beispielhaft im Elterlichen Schulwegtraining sind die Punkte:
  • "auf dem Fußweg auf der Verkehrsabgewandten- "der Kinderseite“, zur Bushaltestelle zu laufen
  • " an der Bordsteinkante stehen bleiben und nach "links, rechts, links zu sehen.“, "Bei freier Fahrbahn anschließend direkt und zügig die Fahrbahn zu überqueren“
  • die Zebrastreifen, die Ampel, den Fußgängerüberweg zum überqueren der Straßenseite nutzen, etc.
In Kuhschnappel gibt es aber keine dieser "Sicherheitsmaßnahmen".

Wie sollen Eltern ihre Pflicht ausüben, wenn von den verantwortlichen Stellen keine Sicherheitszonen für Kinder eingerichtet worden sind?
Die Kinder müssen ab den Hauseingangstüren, direkt im Verkehrsgeschehen inmitten von Pkw und Lkw, an die Bushaltestellen laufen.
In den Wintermonaten kommen zu den fehlenden Sicherheitszonen im Verkehrsbereich, zudem die Dunkelheit, die Fahrbahnnässe und -glätte, die Berge der beidseitigen Schneeberäumung und die spärliche Straßenbeleuchtung als gewichtige Risikofaktoren hinzu.

Was ist unsere Mission?

Die Elternzusammenkunft möchte erreichen, dass die Ernst-Schneller-Straße unter dem Aspekt „Schulwegsicherung“ kritisch beurteilt wird.
Außerdem möchten wir die verantwortlichen Stellen anregen einen Schulwegplan zu konzipieren.
Es ist unwahrscheinlich, dass die Verantwortlichen die Fußwegfreien Straßenabschnitte der Ernst-Schneller-Straße als sicher einstufen und keine Gefahrenlage erkennen werden.
Wir erhoffen uns, dass die Straßenverkehrsbehörde und die verantwortliche Verwaltungsgemeinschaft „Rund um den Auersberg“ Maßnahmen ergreift, um die Schulwegsicherung der Kinder zu gewährleisten.
Ferner möchten wir in Erinnerung rufen, dass es eine Umgehungsstraße gibt.
Das bedeutet, dass prinzipiell nur Ortsansässige die Ernst-Schneller-Straße befahren könnten.
Das Verkehrsaufkommen und die daraus resultierende Gefahrenlage der Schulkinder würden sich auf Anhieb signifikant minimieren.

Was bisher geschah?

19.06.2023
Zerstörung des Buswartehäuschen „Süßmosterei“ bei einem Verkehrsunfall
25.03.2024
Schreiben an Bürgermeister Herrn Redlich mit dem Betreff: "Anfrage bezüglich Schulwegsicherung und Aushändigung des Schulwegplans"
16.05.2024
Antwortschreiben von Herrn Redlich bezüglich der Schulwegsicherung mit Information der Weitergabe an die Stadtverwaltung Lichtenstein
21.05.2024
E-Mail an Lichtensteins Bürgermeister Herrn Fankhänel mit dem Betreff: "Anfrage bezüglich Schulwegsicherung in Kuhschnappel"
22.05.2024
Artikel Freie Presse über Schulwegsicherung
31.05.2024
Artikel Freie Presse Verkehrszählung: "11.600 Kraftfahrzeuge, davon 170 Lkw und 9 Sattelzüge" innerhalb einer Woche